Wenn der kürzere Tag für die Marke arbeitet
Ein Oktoberabend, 17:30 Uhr. Eine Einkaufsstraße in der Dämmerung. Das Geschäft gegenüber leuchtet mit einem beleuchteten Leuchtkasten mit Logo, aus hundert Metern Entfernung sichtbar. Und Ihr Schild? Bedruckte Folie an der Fassade, die zu dieser Stunde bereits fast unsichtbar ist.
Es ist keine Frage eines schlechten Designs. So funktioniert nicht beleuchtete Werbung nun einmal: tagsüber sichtbar, verliert sie nach Einbruch der Dunkelheit ihre Wirkung. Von Oktober bis März dauert der Tag in unseren Breitengraden sieben bis neun Stunden. Leuchtwerbung kann auch dann arbeiten, wenn kein natürliches Licht mehr vorhanden ist.
Herbst und Winter bedeuten zusätzliche Stunden Sichtbarkeit
Herbst und Winter werden oft mit der Jahreszeit verbunden, in der Außenwerbung an Sichtbarkeit verliert. Bei Leuchtwerbung kann das Gegenteil der Fall sein.
Im Juni geht die Sonne nach 21:00 Uhr unter, sodass ein Schild den größten Teil des Tages vom Tageslicht profitiert. Im Dezember geht die Sonne vor 16:00 Uhr unter. Ein Kunde, der von der Arbeit kommt, ist bereits im Dunkeln unterwegs und nimmt das, was leuchtet, deutlich leichter wahr. Ein beleuchteter Leuchtkasten, ein Ausleger am Eingang oder dreidimensionale LED-Buchstaben werden dann besonders sichtbar, während nicht beleuchtete Beschilderungselemente an Lesbarkeit verlieren.
Welches Format der Leuchtwerbung wählen — und wann
Leuchtwerbung umfasst mehrere verschiedene Lösungen, die jeweils einen anderen Beschilderungsbedarf abdecken. Entscheidend sind der Montageort, die Blickrichtung des Betrachters und der Effekt, den die Marke erzielen möchte. Nachfolgend vier Formate und ein Hinweis, wann sich der Griff dazu lohnt.
Leuchtkasten
Wählen Sie ihn, wenn Sie ein Firmenschild an einer Gebäudefassade benötigen — über dem Eingang zu einem Geschäft, Showroom, Dienstleistungsstandort oder Büro. Ein Leuchtkasten wirkt sowohl tagsüber als klare Beschilderung als auch nach Einbruch der Dunkelheit als beleuchtetes Identitätselement. Er eignet sich auch im Innenbereich — überall dort, wo eine große, gut lesbare Fläche für Grafik zählt.
Wenn das Geschäft von der Straßenseite oder aus größerer Entfernung gut sichtbar sein soll, ist ein Ausleger die bessere Wahl.
Ausleger
Wählen Sie ihn, wenn sich das Geschäft an einer belebten Straße befindet und die Beschilderung für Passanten auf dem Gehweg oder für vorbeifahrende Autofahrer sichtbar sein soll. Der Ausleger wird senkrecht zur Fassade montiert und ist dadurch aus beiden Richtungen gut sichtbar. IP67 — vollständige Beständigkeit gegen Witterungseinflüsse.
Wenn der Betrachter das Geschäft hauptsächlich frontal betrachtet, ist ein Leuchtkasten die besser lesbare Lösung.
3D-Buchstaben
Wählen Sie sie, wenn die Marke aus verschiedenen Richtungen sichtbar und lesbar sein soll und die Beschilderung zugleich das Image aufbauen soll. 3D-Buchstaben erzielen einen anderen Effekt als ein flaches Schild: Sie haben Tiefe, werfen Schatten und können nach Einbruch der Dunkelheit sichtbar sein. Die Beleuchtung kann auf mehrere Arten erfolgen: von hinten (HALO-Effekt — ein sanftes Leuchten an der Fassade oder Wand), von vorne (starker, klarer Kontrast der Buchstaben), gleichzeitig von vorne und hinten (maximale Sichtbarkeit) oder von vorne und seitlich durch ein perforiertes Band (zusätzliches Leuchten an der Kante der Buchstaben). Möglich sind auch Buchstaben ohne Beleuchtung sowie — als Sonderlösung — Buchstaben mit LED-Neon-Füllung.
Vor der Bestellung ist eine gestalterische Beratung erforderlich — die Wahl von Material, Tiefe und Montageart hängt vom Ausstellungsort ab.
Neon Flex
Wählen Sie ihn, wenn Sie ein beleuchtetes Element im Innenraum benötigen — als Dekoration, Botschaft oder Element der Markenidentität. Neon LED Flex eignet sich für Innenbeschilderung, Gewerberäume, Büros, Showrooms, Gastronomie und Hotellerie sowie für Event- und Messeprojekte. Die Form lässt sich vollständig individuell gestalten. Neon ist in 11 Farben erhältlich und kann direkt an der Wand, auf Unterlage und Abstandshaltern, hängend oder als Teil einer größeren räumlichen Konstruktion (Box-to-Box) montiert werden.
Dies ist eine reine Innenraumlösung — Neon Flex ist nicht für die Außenpräsentation vorgesehen.
Drei Fragen, die die Wahl eingrenzen
1. Außen oder innen? — Neon Flex nur für den Innenbereich. Die anderen drei Lösungen können sowohl außen als auch innen eingesetzt werden.
2. Frontal oder von der Seite? — Ein Leuchtkasten wirkt am besten, wenn der Betrachter frontal auf die Fassade schaut; ein Ausleger bewährt sich, wenn das Geschäft auch von der Seite sichtbar sein soll.
3. Nur Name/Logo oder eine größere Fläche für eine Botschaft? — 3D-Buchstaben setzen einen Namen oder ein Logo gut in Szene, während ein Leuchtkasten mehr Platz für Grafik, Hintergrund und zusätzliche Informationen bietet.
Entwurf vor dem Angebot — warum es sich lohnt, mit einem Gespräch zu beginnen
Leuchtwerbung wird immer als individuelle Anfertigung realisiert. Das Angebot hängt vom Montageort, den Abmessungen, dem Material und der Beleuchtungsart ab und lässt sich daher ohne eine vorläufige Beschreibung des Standorts und der Erwartungen nicht seriös erstellen. Jedes Projekt beginnt daher mit einem Gespräch, nicht mit einer Preisliste.
Für Herbst- und Winterprojekte — damit das Schild fertig ist, bevor der Tag unter acht Stunden fällt — lohnt es sich, dieses Gespräch im Oktober zu beginnen.
ExpoLab by Labo Print
Leuchtwerbung ist Teil des Beschilderungs- und Präsentationsangebots, das Labo Print unter der Marke ExpoLab by Labo Print realisiert. Alle Formate — Leuchtkästen, Ausleger, 3D-Buchstaben und LED Neon Flex — werden individuell entworfen und kalkuliert.
Planen Sie eine Leuchtbeschilderung?
Beschreiben Sie uns den Standort, die Art des Ortes und die Weise, wie die Beschilderung sichtbar sein soll. Wir beraten zum Format, wählen das Material aus und erstellen ein individuelles Angebot.
Das komplette Angebot an Leuchtwerbung: https://laboprint.eu/de/kategorie/leuchtreklame/
Kontakt: [email protected]
