Mitte Oktober. Sie schreiben das Briefing für Weihnachtsmaterialien — die Filialen sollen ab der ersten Novemberwoche weihnachtlich aussehen. Der Druckhersteller liest das Briefing und antwortet: „Wir schaffen es, aber nur, wenn die Druckdatei bis zum 24. Oktober fertig ist.“ Das sind noch zehn Tage. Die Grafik ist halb fertig.

Das Black-Friday-Briefing ist noch nicht raus.

Das ist kein Ausnahmefall. Das ist der Standard-Oktober eines Brand Managers, der dachte, noch genug Zeit zu haben. Die gab es — im August und September.

Weihnachten beginnt vor Black Friday — nicht danach

Das ist die Annahme, die Pläne regelmäßig durcheinanderbringt: Black Friday und Weihnachten sind keine zwei aufeinanderfolgenden Kampagnen. Sie sind zwei sich zeitlich überlappende Kampagnen — und die, die die meisten als „die zweite“ planen, muss physisch als erste im Laden sein.

In deutschen, österreichischen und schweizerischen Einzelhandelsketten hängen Weihnachtsdekorationen in der Regel ab der ersten Novemberwoche — direkt nach Halloween. Black Friday ist am 27. November, also zwei bis drei Wochen, nachdem der Laden bereits weihnachtlich dekoriert ist.

Black Friday und Weihnachtskommunikation laufen im Handel immer häufiger parallel. Je nach Kette können BF-Materialien noch vor der vollständigen Umstellung auf die Weihnachtsgestaltung oder bereits währenddessen erscheinen. In beiden Fällen sollten beide Projekte parallel geplant werden.

Kalender im Laden vs. Kalender im Kopf

Im Kopf des Planers: „Zuerst Black Friday, dann Weihnachten.“

Im Laden: Weihnachten ab der ersten Novemberwoche, Black Friday am 27. November.

Ein Briefing in der falschen Reihenfolge produziert Materialien in der falschen Reihenfolge — und verpasst oft beide Termine.

Was zu jeder Kampagne gehört

Zwei getrennte Materiallisten — denn auch wenn sich die Kampagnen zeitlich überlappen, hat jede ihr eigenes Briefing, ihre eigene Grafik und ihre eigene Lieferlogistik.

Weihnachten (ab 1.–7. November)Black Friday (ab ~17.–21. November)
– Vollständige Schaufenstergestaltung– Schaufenstergrafiken mit Preiskommunikation
– Innenraumbanner — Weihnachtskommunikation– Aktionsbanner über den Gängen
– Zonendekoration und thematische Aufstellung– Bodenaufkleber — Aktionszonen
– Kassenbereichsmaterialien — Impulskäufe– Kassenmaterialien — Preisimpulse
– Beschilderung für „Last-Minute-Geschenke“-Zonen– Temporäre Beschilderung von Sonderangebotszonen
– Saisonale Verpackungsgrafik– Preisschilder / Regalbeschilderung

Black-Friday- und Weihnachtsmaterialien sollten als zwei zusammenhängende Ebenen einer saisonalen Kommunikation geplant werden. Je nach Ablauf in der jeweiligen Kette können sie nacheinander oder zeitweise parallel im Laden erscheinen. Entscheidend ist deshalb, beide Gestaltungskonzepte frühzeitig aufeinander abzustimmen.

Zeitplan — die richtige Reihenfolge der Briefings

Rechnen Sie rückwärts — und in der richtigen Reihenfolge. Weihnachten kommt zuerst — also muss das Weihnachtsbriefing zuerst raus. Black Friday kommt zwei bis drei Wochen später — aber beide landen in derselben Oktober-Produktionsschlange.

  • 27. November  Black Friday — Preisaktion im bereits weihnachtlichen Laden
  • 1.–7. November  Weihnachten im Laden — vollständige Saisondekoration
  • ~17.–21. November  Lieferung der BF-Materialien
  • 25.–31. Oktober  Lieferung der Weihnachtsmaterialien
  • Oktober  Produktion beider Kampagnen — die Produktionsschlange füllt sich ab der ersten Woche
  • Letzte Septemberwoche  Grafikfreigabe — letzter sicherer Termin
  • September  → JETZT — Weihnachtsbriefing, BF-Briefing, Eintritt in die Produktionsschlange

Oktober ist kein Puffer — Oktober ist eine Warteschlange

Im Oktober geben Einzelhandelsketten gleichzeitig dieselben Arten von Aufträgen ab. Ein Briefing im Oktober landet mitten in der Hochsaison, ohne Puffer für Dateikorrekturen und mit dem Risiko, dass sich der Liefertermin um einige Tage verschiebt.

Ein Briefing im September kommt in die Produktionsplanung, bevor sich die Warteschlange überhaupt bildet.

Ein Hersteller, zwei Briefings — warum das bei diesen Kampagnen wichtig ist

Bei Black Friday und Weihnachten ist das Argument für einen Hersteller stärker als sonst. Es geht nicht nur um Farbkonsistenz — obwohl auch das zählt, denn „Weihnachtsrot“ muss in jeder Filiale des Netzwerks gleich aussehen.

Es geht um das Bewusstsein für die Abhängigkeit zwischen den Kampagnen. Ein Hersteller, der beide realisiert, weiß gleichzeitig: wann die BF-Grafik fertig sein muss, damit sie in den Produktionsplan passt; wie beide Gestaltungskonzepte aufeinander abgestimmt werden können; und wann die letzte Möglichkeit zur Dateiänderung besteht, ohne den Liefertermin zu gefährden.

Zwei verschiedene Hersteller haben diese Informationen übereinander nicht. Sie erfahren von einer möglichen Terminkollision unter Umständen erst dann, wenn eine der Lieferungen zu spät eintrifft.

Planen Sie Black Friday oder Weihnachten für Ihre Filialen?

Senden Sie uns jetzt eine erste Spezifikation — eine Liste der Formate, die Anzahl der Filialen und die geplanten Umsetzungstermine für beide Kampagnen. Wir erstellen ein Angebot und schlagen die richtige Reihenfolge für die Produktion vor.

Die Produktionsbeauftragung erfordert fertige Druckdateien — deshalb ist es am besten, diese vorzubereiten und den Auftrag noch im September zu erteilen, bevor die Produktionskapazitäten im Oktober stark ausgelastet sind.

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[AI GENERATED – Konzeptvisualisierung, die mithilfe von KI erstellt wurde. Sie zeigt kein tatsächlich realisiertes Projekt von Labo Print.]