Ein Messestand ist oft einer der größten Kostenfaktoren bei der Teilnahme einer Marke an einer Veranstaltung.
Gleichzeitig ist er eines der am schnellsten „verbrauchten“ Kommunikationsmittel.
Er wird für wenige Messetage entworfen – und nach der Veranstaltung… eingelagert oder nicht mehr genutzt.

Dabei kann eine gut geplante Ausstellung deutlich länger wirken als nur während der Messe.

Der Messestand ist ein Kommunikationsprojekt, nicht nur ein technisches Projekt

Der häufigste Fehler bei der Standplanung ist die Frage:
„Wie soll er aussehen?“

Viel seltener wird gefragt:
„Wofür soll er genutzt werden?“

Diese zweite Frage entscheidet über:

  • die Raumaufteilung,
  • die Materialwahl,
  • die Präsentation des Angebots,
  • die Möglichkeit der Wiederverwendung der Elemente.

Ein gut geplanter Stand:

  • unterstützt Gespräche mit Kunden,
  • strukturiert die Markenkommunikation,
  • und ermöglicht die Nutzung der Elemente auch nach der Messe.

Vor der Veranstaltung: Vorschau und Kommunikationskonsistenz

Ein Messestand beginnt lange vor dem Messeauftritt zu wirken.

Bereits in der Entwurfsphase sollte man überlegen:

  • wie er in der Messeankündigung aussieht,
  • ob er mit Social Media und Mailings übereinstimmt,
  • ob er visuell zur Markenidentität passt.

So wird der Stand nicht nur zu einem physischen Raum, sondern Teil einer größeren Markengeschichte.


Während der Messe: Funktionalität wichtiger als der „Wow-Effekt“

Während der Veranstaltung sollte der Stand:

  • klar und verständlich für Besucher sein,
  • Gespräche erleichtern und nicht blockieren,
  • das Angebot strukturieren,
  • schnellen Aufbau und effiziente Betreuung ermöglichen.

Der visuelle Effekt ist wichtig, verliert aber ohne Funktionalität schnell an Bedeutung.

Deshalb werden immer häufiger modulare Systeme entworfen, die:

  • skalierbar sind,
  • an verschiedene Flächen angepasst werden können,
  • mehrfach genutzt werden können.

Nach der Veranstaltung: das zweite Leben des Messestands

Oft beginnt das größte Potenzial eines Standes erst nach der Messe.

Die Elemente können eingesetzt werden:

  • auf weiteren Veranstaltungen,
  • in Showrooms,
  • bei Verkaufsgesprächen,
  • bei Promotionaktionen und Roadshows.

Eine Voraussetzung ist entscheidend:
Sie müssen von Anfang an dafür geplant sein.

So wird aus einem Einmalprojekt ein langfristiges Kommunikationsinstrument der Marke.


Was sollte man im Voraus planen?

Bei der Planung eines Messestandes lohnt es sich zu fragen:

  • wo kann er noch eingesetzt werden?
  • wie wird er transportiert und gelagert?
  • kann er erweitert oder vereinfacht werden?
  • kommuniziert er klar das wichtigste Angebot?
  • unterstützt er das Team am Stand?

Diese Antworten entscheiden, ob der Stand Kosten oder Investition ist.


Die Ausstellung als Teil eines größeren Prozesses

Immer mehr Marken und Agenturen sehen den Messestand als Teil eines größeren Systems:
Druck + Ausstellungssysteme + POS-Materialien + Verpackungen + Logistik.

Dadurch:

  • sind Entscheidungen konsistent,
  • ist die Kommunikation einheitlich,
  • wird das Projekt organisatorisch einfacher.

Dieser Ansatz eignet sich besonders für Projekte, die länger leben sollen als nur eine Veranstaltung.


Sehen Sie es in der Praxis auf der PromoShow Warsaw

Genau dieses Verständnis von Ausstellungsgestaltung – als Kommunikationsinstrument vor, während und nach der Veranstaltung – zeigen wir auf der PromoShow Warsaw.

An unserem Stand präsentieren wir, wie in einem integrierten Prozess kombiniert werden können:

  • Ausstellungssysteme und Messestände,
  • Großformatdruck,
  • POS-Materialien und Eventelemente,
  • sowie eine einheitliche visuelle Markenidentität.

Wenn Sie an der Messe teilnehmen und überlegen, wie Sie eine Ausstellung gestalten, die länger wirkt als nur zwei Messetage – laden wir Sie herzlich zum Gespräch ein.

📍 PromoShow Warschau 2026
📅 11.–12. Februar 2026
📌 Stand D12
📍 EXPO XXI Warschau

Gerne zeigen wir Ihnen, wie man Projekte ganzheitlich umsetzt – von der Idee bis zur Realisierung.