Valentinstag als Ergebnis. Ostern als echte Entscheidung.
Im Januar passiert in der Kommunikations-, Druck- und Produktionsbranche jedes Jahr dasselbe.
Saisonale Themen kehren zurück — Valentinstag, Ostern, Frühling — aber in sehr unterschiedlichen Arbeitsmodi.
Auf der einen Seite gibt es Anfragen „auf den letzten Drücker“.
Der Valentinstag, der unmittelbar bevorsteht, wird häufig als kurzfristiges Projekt umgesetzt: schnelle Entscheidungen, fertige Formate und der Versuch, unter Zeitdruck „irgendetwas zu liefern“. Das sind reaktive Projekte — mit sehr wenig Spielraum in Bezug auf Design, Materialien und Logistik.
Auf der anderen Seite beginnen parallel ganz andere Gespräche.
Über Ostern, Frühling und erste Outdoor-Aktivitäten, die erst am Horizont auftauchen, aber jetzt entschieden werden müssen.
Genau hier entsteht die Spannung:
Ist Saisonalität nur ein Datum im Kalender — oder der Moment, in dem echte Projektentscheidungen getroffen werden?
Valentinstag als Ergebnis. Ostern als Entscheidung.
Der Valentinstag ist zu diesem Zeitpunkt meist ein ad hoc Thema.
Schnell umgesetzt, häufig auf Basis bestehender Lösungen, mit begrenztem Einfluss auf Design und Produktion.
Ostern und Frühling sind eine ganz andere Diskussion.
Hier werden reale Entscheidungen getroffen über:
- Materialien (Indoor / Outdoor),
- Formate und Haltbarkeit,
- den Umfang der Maßnahmen,
- die Konsistenz der Kommunikation an verschiedenen Touchpoints.
Hier hört Saisonalität auf, ein „Feiertag“ zu sein,
und wird zu einem strukturierten Entscheidungsprozess.
Unser Ansatz bei Labo Print
Wir arbeiten in beiden Modi.
Als Produktionspartner für Druckereien, Intermediäre und Agenturen unterstützen wir häufig ad hoc Projekte — insbesondere dort, wo:
- Kapazitäten fehlen,
- Zeitdruck besteht,
- oder Kompetenzen über eine einzelne Technologie hinausgehen.
Wir können nicht jedes Projekt umsetzen — aber wir versuchen immer zu helfen.
Manchmal durch Produktion, manchmal durch Beratung, manchmal durch Strukturierung des Prozesses oder eine klare Empfehlung.
Gleichzeitig — und das sagen wir offen — fühlen wir uns in vorausgeplanten Projekten am wohlsten.
In Projekten, in denen:
- Entscheidungen durchdacht sind,
- Kommunikationselemente ein stimmiges Ganzes bilden,
- Kampagnen mehrere Touchpoints und Kanäle umfassen,
- und Produktion eine Verlängerung der Strategie ist, kein Krisenmanagement.
Das sind die Projekte, die wir am häufigsten umsetzen:
- für Agenturen mit komplexen Kampagnen,
- für große Marken und Retail-Netzwerke,
- und die wir selbst am liebsten realisieren.
Warum sprechen wir jetzt darüber?
Weil der Übergang von Januar zu Februar der letzte Moment ist,
in dem Frühlings- und Outdoor-Projekte noch sinnvoll geplant werden können —
und nicht nur „abgearbeitet“.
Saisonalität bedeutet nicht Feiertage.
Sondern Entscheidungen
